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Alles zur Varroabehandlung


Varroabehandlung

Die Varroabehandlung ist wichtiger denn je. Wir bieten Ihnen erprobte und bewährte Gerätschaften und Hilfsmittel. Sie sollten Ihre Völker rechtzeitig gegen die Varroa behandeln.

Es hat sich gezeigt, dass eine intensive Behandlung im Juli sehr wirkungsvoll ist.

Bitte beachten Sie, dass Sie auch für Ihre Imkerfreunde und den Bienen schlechthin eine Verantwortung mittragen!

Ein unbehandeltes Volk wird sich auflösen, wenn der Milbendruck zu hoch wird. Seine Bienen suchen in den Bienenstöcken der Umgebung Unterschlupf und infizieren diese - man spricht hierbei von der Reinvasion. So entsteht eine Kettenreaktion, die verheerende Außmaße annehmen und hunderten Völkern das Leben kosten kann!

Die Restentmilbung im November/Dezember ist eben deshalb von größter Bedeutung und sollte unbedingt durchgeführt werden, da man nur so sicher sein kann, dass die eigenen Völker mit nur einer geringen Milbenbelastung ins nächste Frühjahr starten.

Hier die Information über Oxalsäuredihydrat - Serum Werk - Apothekenpflichtig.

Gebrauchsinformation
Oxalsäuredihydrat-Lösung 3,5% (m/V) ad us. vet.
Für Tiere: Bienen
Zusammensetzung
500,0 ml gebrauchsfertige Lösung enthalten:
Wirkstoff: Oxalsäuredihydrat (HAB) 17,5 g
Sonstige Bestandteile: Saccharose (PhEur) 300,15 g
Wasser, gereinigt (PhEur) 300,15 g
Darreichungsform
Oxalsäuredihydrat-Lösung und Saccharose-Pulver zum Mischen vor dem Gebrauch.
Stoff- und Indikationsgruppe
Antiparasitikum
Pharmazeutischer Unternehmer
Serumwerk Bernburg AG, Hallesche Landstraße 105 b, 06406 Bernburg
Anwendungsgebiete
Zur Behandlung der Varroose (Varroa destructor) der Honigbiene (Apis mellifera) in der brutfreien Zeit (Spätherbst).
Gegenanzeigen
Bei Einhalten der Dosierungsanleitung und der Art der Anwendung sind keine bekannt.
Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Oxalsäuredihydrat-Lösung darf nur einmalig während der brutfreien Zeit (Spätherbst) angewendet werden.
Es dürfen keine höheren Dosierungen oder mehrmalige Anwendungen vorgenommen werden!
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender
Die Oxalsäuredihydrat-Lösung darf nicht eingenommen werden. Sie wirkt gesundheitsschädlich!
Bei versehentlichem Verschlucken viel Wasser trinken.
Danach sofort einen Arzt aufsuchen.
Schwangere Frauen sollen nicht in Kontakt mit Oxalsäuredihydrat kommen.
Oxalsäuredihydrat-Lösung ist stark ätzend!
Jeder Hautkontakt mit Oxalsäuredihydrat-Lösung muss durch entsprechende Schutzkleidung vermieden werden!
Beim Arbeiten mit der Oxalsäuredihydrat-Lösung sind daher säurefeste Handschuhe und Schutzbrille zu tragen.
Das Tierarzneimittel darf nicht in die Hände von Kindern gelangen!
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Während der Anwendung nicht essen, trinken oder rauchen.
Verunreinigte Kleidung sofort ausziehen und sicher entfernen.
Bei Kontakt mit den Augen müssen diese bei geöffnetem Lidspalt gründlich mit viel Wasser gespült werden. Es ist ein Arzt zu konsultieren.
Versehentlich auf die Haut des Anwenders gelangte Reste des Tierarzneimittels sind sofort mit viel Wasser und Seife zu entfernen.
Es sind die korrosiven Eigenschaften der Oxalsäuredihydrat-Lösung auf korrosionsempfindlichen Bauteilen und Imkereigeräten zu beachten.
Wechselwirkungen mit anderen Mitteln
Mit calciumhaltigen Lösungen kann es zu Ausfällungen kommen.
Warnhinweise
Nicht anwenden während der Tracht.
Oxalsäuredihydrat darf nur einmalig während der brutfreien Zeit (Spätherbst) angewendet werden.
Dosierungsanleitung, Art und Dauer der Anwendung
Art der Herstellung:
Das Behältnis mit der Oxalsäuredihydrat-Lösung in ein handwarmes Wasserbad (30 – 35°C) stellen. Den Beutel mit Saccharose-Pulver mit Hilfe einer Schere öffnen, das Behältnis mit der Oxalsäuredihydrat-Lösung aus dem Wasserbad nehmen und den Erstöffnungsschutz öffnen. Das Saccharose-Pulver vollständig in das Behältnis mit der Oxalsäuredihydrat-Lösung geben. Dann gut verschließen und kräftig schütteln, bis sich alles Pulver aufgelöst hat. Nun ist die Lösung gebrauchsfertig und sollte handwarm angewandt werden.
Art und Dauer der Anwendung:
Pro Volk werden je nach Volksstärke 30 – 50 ml der gebrauchsfertigen Oxalsäuredihydrat-Lösung mit Hilfe eines Dosiergerätes (z.B. Automatikpipette, Einwegspritze) auf die bienenbesetzten Wabengassen geträufelt. Die Dosierung liegt bei 5 – 6 ml pro Wabengasse, dies entspricht:
30 ml für ein kleines Volk
40 ml für ein mittleres Volk
50 ml für ein starkes Volk.
Der Milbenfall hält 3 Wochen an.
Die Behandlung mit Oxalsäuredihydrat-Lösung erfolgt einmalig im Spätherbst. Es darf keine Brut vorhanden sein.
Die Außentemperatur beim Träufeln sollte mindestens 3°C betragen.
Hinweise für den Fall der Überdosierung
Bei versehentlicher Applikation einer zu hohen Dosis kann versucht werden, mit Wasser nachzuträufeln. In Mitteleuropa wird die einmalige Behandlung mit Oxalsäuredihydrat-Lösung im Herbst in Konzentrationen bis zu 4,5% gut toleriert. Geringe Bienenverluste werden im Allgemeinen gegen Ende des Winters wieder aufgeholt. Die Anwendung einer höher dosierten Oxalsäuredihydrat-Lösung kann dagegen zu einer signifikant schlechteren Auswinterung der behandelten Völker führen. Bei Oxalsäuredihydrat-Lösungen mit
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Konzentrationen von 5% und mehr wurde ein etwa verdoppelter Bienentotenfall im Herbst, schlechtere Überwinterung und Frühjahrsentwicklung der Völker beschrieben. Wiederholte Behandlungen im Herbst oder die Anwendung im Sommer werden von Bienen auch in niedrigen Dosierungen toleriert.
Nebenwirkungen
Bisher sind, bei bestimmungsgemäßer Anwendung, keine Nebenwirkungen bekannt.
Falls Sie eine Nebenwirkung feststellen, teilen Sie diese bitte Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.
Wartezeit
Nach der Behandlung der Bienen mit Oxalsäuredihydrat-Lösung im Spätherbst darf Honig erst im darauf folgenden Frühjahr gewonnen werden.
Hinweise und Angaben zur Haltbarkeit des Arzneimittels
Das Tierarzneimittel darf nach Ablauf des auf dem Behältnis und der äußeren Umhüllung angegebenen Verfalldatums nicht mehr angewendet werden.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung von nicht verwendeten Arzneimitteln oder sonstige besondere Vorsichtsmaßnahmen, um Gefahren für die Umwelt zu vermeiden
Oxalsäuredihydrat darf nicht in die Umwelt gelangen. Ein Eindringen ins Erdreich, in Gewässer und in die Kanalisation ist zu verhindern!
Nicht aufgebrauchte Tierarzneimittel müssen unter Beachtung der Sondermüllvorschriften einer Sondermüllentsorgung zugeführt werden.
Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.
Genehmigungsdatum der Packungsbeilage

03.11.2006

 


  • Hier finden Sie unsere Auswahl an Säureverdunstern
    Ameisensäureverdunster

    Die richtige Behandlung Ihrer Bienenvölker mit der zugelassenen Ameisensäure ist ein Kunst. Das Ziel der Behandlung ist es, eine Ameisensäurekonzentration in der Stockluft zu erreichen, welche die Varronen zwar tötet, die Bienen jedoch nicht allzu stark angreift.

    Die Ameisensäure wirkt, da sie die Atmung der Varronen hemmt und diese übersäuert, bevor Sie eine auch für Bienen schädliche Konzentration erreicht. Schäden an Jungbienen in der Schlupfphase und der Bienenbrut können nicht ausgeschlossen werden.

    Es ist also wichtig, dass eine bestimmte Menge Ameisensäure in einer bestimmten Zeit (und über eine bestimmte Zeit) im Bienenstock verdunstet wird. Außerdem ist die Konzentration der Ameisenäure in der Luft abhängig von der Außentemperatur, der Luftfeuchtigkeit, der Beutengröße, dem Material der Beute...

    Eine zu niedrige Dosierung verfehlt ihre Wirkung gegen die Varronen, da diese sich ungestört weiterentwickeln können. Eine zu hohe Dosis tötet ebenfalls viel zu wenige Varroamilben - das gestörte Bienenvolk wird sich von der ätzenden Stockluft zurückziehen und als Bienenbart - mit den Milben im Huckepack - vor der Beute hängen. Die Königin wird dieses aber nicht tun und ist so der Gefahr durch die zu hohe Säurekonzentration im Bienenstock ausgeliefert. Hierbei kommt es immer wieder zu Königinnenverlusten.

    Die Idee der hier angebotenen Verdunster ist es, Ihnen zu helfen, die Untiefen der Ameisensäurebehandlung möglichst erfolgreich zu umschiffen.

    Eine Behandlung darf nicht vor und sollte direkt nach der letzten Honigernte im Jahr vorgenommen werden.

    Wir empfehlen den Erfolg der Behandlung durch das Einlegen von Vorroawindeln zu kontrollieren. Ebenso gilt es, den natürlichen Milbentotenfall vor und nach der Behandlung in Auge zu behalten.

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  • Hier finden Sie unsere Oxalsäureverdampfer.
    Oxalsäureverdampfer

    Hier finden Sie unsere Oxalsäureverdampfer.

    Weitere Informationnen entnehmen Sie bitten den Anleitungen der jeweiligen Geräte und der einschägigen Literatur.
    Oxalsäureverdampfung ist in Deutschland nicht zugelassen.
     

    Information zur Oxalsäureverdampfung (mit einem Oxalsäureverdampfer)
    Wurde bereits im Herbst des Vorjahres im August mit Oxalsäure bedampft, ist in diesem Jahr keine Behandlung im August notwendig. Falls jedoch in näherem Umfeld Völker stark von der Varroamilbe befallen sind, wird eine Behandlung dringend empfohlen.   
    Spätestens in der zweiten Septemberwoche sind alle Völker mit Oxalsäure zu bedampfen, weitere Behandlungen sind von der Wetterlage abhängig. Durchgeführt wird diese Methode mit einem Oxalsäureverdampfer.
    Bei Schönwetter fliegen die Bienen noch regelmäßig aus, dadurch wird eine Reinvasion gefördert, darum sollte nach 10 Tagen die stärksten Völker erneut bedampft und kontrolliert werden. Fallen nach zwei Tagen mehr als 200 Milben ab, müssen auch alle anderen Völker behandelt werden.

    Nach Schlechtwetter sind keine Behandlungen notwendig.

    Erst im November oder Dezember sollte eine letzte Bedampfung mit dem Oxalsäureverdampfer durchgeführt werden, da die nahezu brutfreien Völker komplett von der Varroa befreit werden können.

    Wie wirksam ist die Verdampfung?
    Verdampfe Oxalsäure wirkt zirka eine Woche auf die Milben ein, somit werden alle Milben die in dieser Zeit mit den Bienen schlüpfen, getötet. Wenn gleich darauf noch einmal behandelt wird, kann eine erneuter Befall der Brut verhindert werden. Die Erfolgsrate beim Verdampfen ist sehr hoch. Da die Völker bei der letzten Behandlung im November bzw. im Dezember nahezu brutfrei sind, werden alle Varroamilben vom Oxalsäuredampf erreicht und getötet. Die Völker gehen stark und gesund über den Winter.

    Die Oxalsäurebedampfung schadet weder der Brut, noch den Bienen, auch bei einer Mehrfachbedampfung wurden keine Nebenwirkungen festgestellt.

    Sprühen, träufeln, oder verdampfen?

    In Deutschland muss man sich zwischen sprühen oder träufeln entscheiden. 

    Die Behandlungserfolge beider Methoden liegen bei über 95 %. Voraussetzung dafür ist, dass die Behandlung in der brutfreien Zeit erfolgt. Im Moment kann man allerdings davon ausgehen, dass die Bienenvölker die Sprühmethode bedeutend besser vertragen als das Träufeln. Es wird deshalb empfohlen, generell die Sprühmethode anzuwenden.
    Ganz wichtig ist, dass keine Mehrfachbehandlung mit der Oxalsäure durchgeführt wird.
    Werden alle Sicherheitsvorschriften beachtet, ist die Behandlung mit der Säure eine gute Möglichkeit, die Völker vor einem übermäßigen Milbenbefall zu schützen.

    In Österreich kann man zwischen allen drei Varianten entscheiden.
    Am beliebtesten ist die Verdampfung, da hier eine Mehrfachbehandlung möglich ist und der Imker unabhängig vom Wetter auch in den kalten Monaten behandeln kann.
    Pro Tag können mit dieser Methode zwischen 70 und 100 Völker behandelt werden.
    Bei großen Beständen kann eine Person drei Verdampfer gleichzeitig bedienen und entsprechend mehr Behandlungen machen.
    Die Völker müssen nicht geöffnet werden, da die Behandlung über das Flugloch erfolgt.

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  • Zugelassene Varroabehandlungsmittel finden Sie hier.
    Zug. Behandlungsmittel
    Hier finden Sie zugelassene Behandlungsmittel gegen die Varroa - so die Ameisensäure ad. us. vet. und Milchsäure ad.us. vet..
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  • Diagnosehilfen
    Diagnosehilfen
    Überprüfen Sie den Milbendruck in Ihren Bienenvölkern. Hier finden Sie geeignete Hilfmittel.
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  • Sicher Dosieren
    Sicher Dosieren
    Hier finden Sie Dosierhilfen und Säureschutz für den Umgang mit den zugelassene Varroabehandlungsmittel, als auch mit unseren Drogerieartikeln.
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